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Helmut Reinhold Wersel

Birth Date: July 7, 1933
Death Date: August 9, 2018

Helmut Reinhold Wersel of Cape Coral, Florida passed away peacefully at Cape Coral Hospital with his loving family by his side on Thursday, August 9, 2018.  He was 85 years old.

Mr. Wersel was born on July 7, 1933 in Goetzendorf, East Prussia, the second child of proud parents Charlotte (nee Gloede) and Otto Wersel.  During the war the family fled to Roehrse West Germany, he was the man of the family at age 11, his father was drafted as a soldier. At age 21 he immigrated to America with a trade and best wishes from his parents and siblings.  Landing in New York, he struggled to find work as a mason. Learning to navigate around the unfamiliar landscape of the big city of English speakers was a true test. After some time, he traveled West to live in Oshkosh, WI nearer to his sponsoring family.

He soon met his beloved wife Gabriella (Gommermann) and the couple settled in the Milwaukee, WI developing their life plan, which took a little side trip into the United States Army. He was stationed in Germany as a natural fit, where he and his wife started their family. Mr. Wersel joined the Bricklayers Union, Local No. 8 as a bricklayer and mason before advancing into working as a project supervisor.  He was very hardworking and enjoyed knowing that he helped to build many of the landmarks in and around Milwaukee.  Mr. Wersel enjoyed bowling, playing and watching soccer, card parties, and special occasions. He and his wife loved to host visitors in their home in Florida. He was a longstanding member of the Musci Familien Club in Menomonee Falls, Wisconsin before retiring to Southwest Florida with his wife in 1996, first as a snowbird and later as a full-time resident.

He was preceded in death by his sister Ellinore Grabs and brothers Wolfgang and Manfred.

Left to cherish his loving memory is his wife of over 60 years Gabriella; his children Shirley (nee Wersel)  Gutkowski  (Mark Gutkowski) of Sun Prairie, Wisconsin, Raymond Wersel of Brookfield, Wisconsin and Eric Wersel (Barbara nee Entringer) of Spanish Fort, Alabama; seven grandchildren, three great-grandchildren.  He was also very close with the spouses of his siblings and wife as well as their children. He also leaves behind a number of extended family members, a great many friends. and countless others he impacted along life’s journey.  He will be greatly missed.

Arrangements for Mr. Wersel’s final care have been entrusted to Fort Myers Memorial Gardens Funeral Home, 1589 Colonial Boulevard, Fort Myers, Florida 33907, (239) 936-0555.  To share a story or photo, leave a tribute or to offer condolences to the family at this difficult time please visit Mr. Wersel’s memorial webpage at www.fortmyersmemorial.com and sign his guestbook.

All services are private.
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  1. Abschied für Onkel Helmut

    Written by: Familie Axel Wersel

    Lieber Onkel Helmut,

    wir wünschen Dir einen letzten herzlichen Gruß von Marie, Marvin, Diana und Axel. Dein schnelles Ableben hat uns sehr geschockt und wir bedauern sehr, dass wir am 31.Aug.2018 nicht zu deiner Beerdigung zugegen sind. Unsere Gedanken sind während dieser Tage bei Tante Gaby, Shirley, Ray und Eric und deinen Großkindern.
    Nicht nur aber insbesondere während der letzte Tage haben wir viel über Dich nachgedacht und gesprochen.
    Natürlich sind uns insbesondere die vielen Urlaube der letzten Jahre in Erinnerung.
    Obwohl Du als auch Tante Gaby bereits über 80 Jahre alt gewesen seid, habt Ihr uns bei Euch im Haus in Cape Corel aufgenommen, so dass wir uns mehr als toll und familiär aufgehoben fühlten.
    Wenn ich nochmal ein paar Jahre zurück gehe, ist das erste woran ich mich erinnere Euer Besuch Weihnachten 1971. Wir haben alle zusammen in Hämelerwald gefeiert und ich erinnere mich, dass der große Besuch aus Amerika – was immer das auch war – dort war. Mit Euch konnte ich mich auch normal unterhalten, mit Eric irgendwie nicht. Erst später begriff ich, dass er eine andere Sprache als Deutsch sprach.
    Die darauffolgenden Jahre waren hauptsächlich dadurch geprägt, dass über Euch von Oma, Onkel Wolfgang, Tante Jutta und natürlich meinen Eltern gesprochen worden ist. Es gipfelte ab und zu darin, dass wir Euch am Wochenende von Onkel Wolfgangs Haus angerufen haben, meist spät abends, da dann die Telefongebühren günstiger waren. So wurde Samstag Abend Stunden gewartet und immer viel über Dich und Amerika geredet. Für mich war es immer aufregend.
    Das nächste große Event war für mich der Sommer 1982 als wir für mehrere Wochen nach Amerika in Urlaub gefahren sind. Im Jahr zuvor war mein Vater gemeinsam mit Oma für einige Zeit bei Euch – das war auch schon irgendwie aufregend und insbesondere Oma hat sich sehr gefreut und danach über Ihren ältesten Sohn erzählt.
    In unserem Urlaub haben wir zuerst in LA bei Tante Klara gewohnt, danach sind wir mit dem Auto nach Milwaukee gekommen, waren dann zusammen Up-North in Urlaub und nachdem meine Eltern, Christine und ich noch die Niagara Fälle und New York besichtigt haben, verbrachten wir noch ein paar Tage bei Euch.
    Kurz möchte ich die Eindrücke und Erlebnisse dieser Tage mit Dir teilen. Bis zu dem Jahr war dieser Urlaub sicherlich das Größte und Beste, was ich in meinem Leben erlebt habe.
    Bei Euch durfte ich den Rasen mit einem Aufsitzrasenmäher mähen, davon hatte mein Vater schon vorher erzählt, ich kannte so etwas gar nicht. Bis zu diesem Urlaub mochte ich auch kein Steak. Die Steaks, die Du dann gegrillt hast, haben so gut geschmeckt, dass ich gleich den Teller bis zur Tischdecke durchgeschnitten habe. Bei Euch im Haus war auch immer etwas los, viel Besuch, viel Gastfreundschaft und viel Liebe. Dich habe ich damals als den typischen Wersel war genommen, sehr rau in der Schale aber Weich im Kern. Während Onkel Wolfgang noch etwas rauer wirkte (wie Opa), mein Vater etwas mehr Softie war (wie Oma) warst Du die Mitte.
    In Erinnerung geblieben ist mir natürlich auch der Aufenthalt am Eagle Lake, wo wir jeden Abend ein Kartenspiel gemeinsam mit Eric gespielt haben, viel geangelt haben und ich das einzige Mal in meinem Leben Wasserski gefahren bin. Du warst der Kapitän, ich Mitfahrer. Obwohl wir beide keine Ahnung hatten, wie Wasserski funktioniert, hat es gleich auf Anhieb funktioniert. Ich habe ein Heidenspaß dabei gehabt, Danke nochmals dafür und ich weiß, dass das Boot einen technischen Schaden bekommen hat, was Dich sehr traurig gemacht hat.
    Bei Euch in Brookfield erinnere ich mich auch noch, dass Du mich überredest hast mit Eric, seinen Freund und einen jüngeren Cousin Baseball zu spielen. Obwohl ich die Regeln nicht verstanden habe, hat auch das ein Heiden Spaß gemacht. Ray und Du habt versucht mir die Regeln zu erklären und mir das Gefühl gegeben, dass mein Team gewonnen hat. 😊
    Weiterhin durfte ich auch bei dem Umzug von Ray mithelfen. Irgendwie fandest Du das glaube ich nicht so toll. Ich fand aber Ray und Chris mit Ihren 19 Jahren richtig toll und so hast Du einen Hänger besorgt und auf gings.
    Im Keller haben wir abends immer Pool Billard gespielt – kannte ich bis dahin auch nicht. Du und mein Vater habt dabei dann immer einen Schnaps (Kümmel) getrunken. Gute 35 Jahre später sagtest Du zu Ray und mir, dass Du den Schnaps nie mochtest und gabst uns Beiden den Rest aus der Flasche – der hat wirklich gruselig geschmeckt.
    Ein Tag war auch Shirley mit Mark und den vier Jungs da, mit Dave war Shirley hochschwanger. Alles war sehr unkompliziert.
    Von Eric habe ich natürlich seine Computer Spiele in Erinnerung – insbesondere ein Hubschrauber Spiel.

    Danach haben wir uns einige Jahre nicht gesehen. Eigentlich erst 1999 wieder, in dem Jahr allerdings gleich zweimal. Im Frühjahr haben meine Eltern, Diana und ich Euch eine Woche in Florida besucht, Christine und Bernd stießen dann noch über das Wochenende dazu. Was ich natürlich gleich wieder lernte war die Gastfreundlichkeit. Man merkte, dass Du (und natürlich auch Tante Gaby) sich über jeden Gast freuten. Ihr Beide habt dabei immer eine Wärme ausgestrahlt. Bei Dir habe ich auch gelernt, dass ein guter Gastgeber, sich um das leibliche Wohl seiner Gäste zu kümmern hat. Ein guter Gimlet wurde pünktlich um 6 pm serviert. Einige Jahre später durchaus etwas früher. Bis heute ist der Gimlet mein Lieblingscocktail. Auch bei uns zu Hause in Glinde habe ich deine Tradition übernommen und wenn Gäste kommen, gibt es zuerst einmal einen Cocktail.
    Beim Essen war es ähnlich, ich (aber wir alle) lieben nicht nur das Essen, sondern auch die Mühe und Liebe, die Ihr Beide dabei reingesteckt habt. Es ging schon beim Einkaufen los. Man merkte, dass es Euch nur gut schmeckte, wenn es allen Gästen gut schmeckte. Legendär sind deine Crepes. Für Diana war dieser Urlaub (der erste mit meiner Familie) sicherlich schwer, aber sie hat vom ersten Tag an Eure Freundlichkeit und Toleranz in Florida genossen.
    Später im Jahr haben wir dann geheiratet und Ihr zwei seid gemeinsam mit Ray und Familie nach Europa und Glinde gekommen. Natürlich wart Ihr die Ehrengäste auf unserer Hochzeit. Dort hat Euch auch Dianas Familie ins Herz geschlossen.

    2006 haben wir Euch dann das erste Mal in Brookfield besucht. Ich musste die ersten Tage weg zu einer Konferenz nach Chicago, so dass Diana, Marie und Marvin, damals gerade 6 Jahre alt mit Euch alleine im Haus in Brookfield waren. Als ich zurückkam, merkte ich sofort, wie alle drei den Aufenthalt bei Euch genossen haben, dafür nochmal DANKE.

    In den letzten Jahren haben wir Euch dann regelmäßig in Cape Corel besucht und ich hoffe, dass Ihr es auch so genossen habt wie wir. Insbesondere möchte ich mich auch bei Euren Kindern und natürlich bei Ray bedanken, die auch immer viel vor Ort waren und gemeinsam mit uns die schöne Zeit verbracht haben. Ich könnte natürlich auch noch viel über die Zeit in Florida schreiben, dann wird der Text allerdings wahrscheinlich zu lang. Nur so viel: Ob Frühstück, Cocktailtime, Jägermeistertime, wir haben jede Minute mit Dir genossen.
    Leider ist es jetzt damit vorbei.
    2013 seid Ihr alle zur Beerdigung von meinem Vater nach Glinde gekommen. Das werde ich Euch nie vergessen und umso mehr schmerzt es mich, dass wir zu deiner Beerdigung nicht nach Florida kommen konnten.

    Liebe Grüße
    Axel + Diana, Marie und Marvin

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